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von Strategien zur Hochschulentwicklung und den flächendeckenden Einsatz von Multimedia
in den Hochschulen abzielt, soll zum einen in der Hochschulöffentlichkeit für die Bedeutung
des Einsatzes neuer Medien in der Lehre Bewusstsein geschaffen, zum anderen ein
entsprechendes Qualifizierungsangebot für die Hochschullehrenden entwickelt werden.
Dabei steht nicht die technische Qualifizierung, sondern die hochschulstrukturellen,
organisatorischen und didaktischen Aspekte der neuen Medien im Vordergrund. Unter den
Stichworten Professionalisierung und Qualifizierung werden neue Angebotsformen
angestrebt wie beispielsweise die Einrichtung von fachspezifisch ausgebildeten Multimedia-
Training-Teams, die von den Lehrenden bei Bedarf angefordert werden können und die als
Produktpalette neben der konkreten Beratung in Problemfällen auch passgenaue Hilfen
anbieten (Entwurf e-competence.nrw, 8.10.2001). Auch die Bertelsmann Stiftung will
unterstützend tätig werden und einigen Pilothochschulen Qualifizierungsangebote zu den
didaktischen Möglichkeiten und technischen, organisatorischen Voraussetzungen anbieten.
Neben einem Beratungsprogramm sollen im Internet wichtige Inhalte für Trainer und
Dozierende bereitgestellt werden. Interessant ist an diesem Ansatz auch die Zielgruppen-
orientierung am bisherigen Wissensstand der Teilnehmenden: hier soll der bisherige
Multimedia-Einsatz berücksichtigt und unterschiedliche Angebote für verschiedene
Zielgruppen vorgesehen werden.
4. Schlussfolgerungen
Nach Betrachtung dieser unterschiedlichen Ansätze, kann festgehalten werden, dass die am
erfolgreichsten scheinen, die ....
... eine hohe Vernetzung der in der Hochschule vorhandenen Ressourcen anstreben und die
didaktische Qualifizierung in die technische Beratung und Umsetzung einmünden
lassen, ohne dabei der Technik die vorrangige Rolle zu überlassen.... eine Gründung
von Netzwerken, Arbeitskreisen und Multiplikatorennetzwerken vorsehen, um peer-
Lernen, d.h. ein Lernen von Kolleginnen und Kollegen zu ermöglichen.
... eine zielgruppenspezifische Analyse der Interessen, Vorkenntnisse und Widerstände der
Beteiligten und die Abstimmung eines entsprechenden Angebotes daraufhin vornehmen.
So können nach Fächern oder Interessen unterschiedliche Angebote gemacht werden.
... die verschiedene Beratungs- und Qualifizierungsformen verknüpfen: neben Workshops
werden auch Online-Formen, Arbeitskreise, Vorträge und Qualitätszirkel angeboten, so
dass verschiedene Präferenzen, Zielgruppen und Interessen angesprochen werden.
... eine Einbettung der Qualifizierungsangebote in eine Strategie der Hochschulentwicklung
und die Berücksichtigung der lokalen Ressourcen, Gegebenheiten, Widerstände und
Interessen vornehmen. Der Einsatz neuer Medien in der Lehre muss Chefsache sein
heißt es oft. Ebenso muss eine breite Einbindung der Fachbereiche und vor allem der
am Einsatz neuer Medien in der Lehre beteiligten Einrichtungen vorgesehen werden.
... die auch Kompetenzen wie Projektmanagement, das Zusammenstellen und Führen von
Teams usw. neben den didaktischen und technischen Qualifizierung vorsehen.
... die Hochschullehrende mit ihrer neuen Rolle in der netzbasierten Lehre vertraut machen.
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