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andere Hochschullehrende schulen und diesen als Ansprechpartner dienen sollen. Dies
entspricht dem von Bates geforderten Ansatz des Lernens von peers (Bates, 2000). In
einem Opener-Workshop wurden die Bedürfnisse und Interessen der Fachbereiche
erhoben. Anschließend führte ein externes Unternehmen Telefoninterviews durch, um die
Erhebung der Interessen der Fachbereiche zu vertiefen. Aufbauend auf diesen Ergebnissen
wurde eine Workshopreihe durchgeführt, die neben der didaktischen Qualifizierung der
Hochschullehrenden auch die Strategie der Hochschule bei der Umsetzung des Einsatzes
neuer Medien und die damit verbundenen Probleme, Ängste und Potentiale thematisierte.
Neben der externen Referentin waren in allen Workshops Vertreter zentraler Einrichtungen
anwesend, so dass bei Anfragen direkt die hochschulinternen Ressourcen und
Dienstleistungen vorgestellt werden konnten. Langfristig wird versucht, eine Vernetzung der
Multiplikatoren zu erreichen, um deren Kooperation und Erfahrungsaustausch zu fördern.
3.7 Universität Frankfurt/Main, Deutschland
Die Universität Frankfurt/Main hat ein Kompetenzzentrum für Neue Medien in der Lehre aus
Landesmitteln einrichten können und strebt eine didaktische Qualifizierung der
Hochschullehrenden an. Nach einem Kickoff Meeting, in dem die Angebote und Zielsetzung
vorgestellt wurden, führte das Zentrum eine Erhebung der Interessen der
Hochschullehrenden durch. Die Interessen liegen vorrangig im Bereich mediendidaktischer
Qualifizierung und es besteht Bedarf nach allgemeinen Ideen und Impulsen zum Einsatz
neuer Medien in der Lehre. Daneben besteht Qualifizierungsbedarf zur Erstellung von
Animationen, Visualisierungen und webbasierten Materialien. Darauf entstand eine
Workshopreihe, die in jedem Semester wiederholt und von den Fachbereichen bei
ausreichendem Interesse für ihren eigenen Bedarf gebucht werden kann. Neben drei
ganztägigen Workshops zu Internet in der Hochschullehre, Planung virtueller
Lehrveranstaltungen und Aktivierende und gruppenorientierte Methoden in virtuellen
Hochschulveranstaltungen, wird ein kurzer, dreistündiger Einstiegsworkshop angeboten.
Das Rechenzentrum bietet zudem Kurse für die Erstellung von PowerPoint-Präsentationen
und Webseiten an. Die Hochschullehrenden können jederzeit das Beratungsangebot des
Kompetenzzentrums in Anspruch nehmen. Wie an der Universität Basel ist die didaktische
Herangehensweise das Ziel, d.h. die Beratung bei der Entwicklung eines didaktischen
Konzeptes, das später technisch realisiert wird. In der Umsetzung müssen die Lehrenden auf
ihre eigenen Ressourcen zurückgreifen, können aber ab Ende 2002 eine zentrale Lernplatt-
form nutzen, die mit einem entsprechenden Schulungs- und Beratungsangebot begleitet
wird.
3.8 Fachhochschulen Nordrhein-Westfalens, Deutschland
An den nordrhein-westfälischen Fachhochschulen werden im Rahmen des Programms
Hochschuldidaktische Weiterbildung' Veranstaltungen zum Einsatz neuer Medien in der
Lehre angeboten. Vorteil eines landesweiten Angebotes ist, dass somit die Workshops zu
spezifischen Themen oder für spezifische Zielgruppen eine ausreichende Teilnehmerzahl
erreichen. So wurden spezielle Workshops für Ingenieure und Naturwissenschaftler und
Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler angeboten, da sich zeigte, dass die didaktischen
Interessen der beiden Zielgruppen bei der netzbasiertes Lehren weit auseinander lagen.
Nachteil einer landesweiten Initiative ist, dass die Angebote nur wenig mit den lokalen
Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen abgestimmt werden können. Auch eine
Vernetzung von Multiplikatoren, wie an der Fachhochschule Köln angestrebt, ist auf dieser
Ebene ungleich schwer zu erreichen. Gleichzeitig liegt in der landesweiten Maßnahme auch
eine Chance, dass Hochschullehrende eines Fachgebietes aus verschiedenen Hochschulen
und mit ähnlichen Interessen und Anliegen zu einem Erfahrungsaustausch in Workshops
zusammen kommen.
3.9 e-competence.nrw, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
In Nordrhein-Westfalen befindet sich seit einiger Zeit unter dem Namen e-competence.nrw
eine Gemeinschaftsinitiative des Landes mit der Landesrektorenkonferenz und seinen
Hochschulen in der Entwurfsphase. Im Rahmen dieser Initiative, die auf das Vorantreiben
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