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Qualifizierung zum eProf?

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6 Interessant ist hier die enge Verknüpfung der technischen und didaktischen Qualifizierung sowie der Einsatz von Online-Phasen, was das direkte Erfahren netzbasierten Lernens durch die Teilnehmenden ermöglicht. Leider steht die Veranstaltung nur wenigen Teilnehmenden offen und verpflichtet zu einer längerfristigen Teilnahme. Gleichzeitig können gerade aufgrund dieser mehrmonatigen Zusammenarbeit Netzwerke innerhalb der Hochschule(n) entstehen.   3.5 Universität Oldenburg, Deutschland Die  Universität  Oldenburg  bietet  in  der  zentralen  ‚Lernwerkstatt  für  multimediales  Lehren’ Hochschullehrenden die Möglichkeit, in Kleingruppen an Angeboten teilzunehmen. Einzelne Hochschullehrende  können  Beratungsangebote  wahrnehmen  oder  selbst  eine  Kleingruppe zusammenstellen, für die anschließend Kurse durchgeführt werden. Neben ‚Webpräsentation’ werden Kurse zu ‚Lernen mit den neuen Medien’ und ‚Einführung in die Multimedia-Präsentation  mit  PowerPoint’  sowie  ‚Netzgestützte  Seminararbeit’  angeboten. Das Kursangebot wird mit den Teilnehmenden vorab abgestimmt und für die Fachbereiche speziell    zugeschnitten.    Neben    dem    Erlernen    des    Umgangs    mit    den    technischen Möglichkeiten webbasierten Lehrens, soll auch die Angst vor den neuen Medien genommen werden. Inzwischen wurde das ‚Dienstleistungsnetzwerk digitale Medien’ gegründet, in dem die universitären Einrichtungen kooperieren. Erstes Ergebnis ist eine Broschüre, die Fragen aufgreift  wie  ‚An  wen  wende  ich  mich,  wenn  ich  folgende  Fragen  habe....’.  Ziel  ist  zudem, Tools   vorzustellen,   die   für   die   Hochschullehrenden   leicht   implementierbar   sind.   Die didaktische  Qualifizierung  wird  hier  entlang  der  Projekte  und  deren  technischer  Fragen vorgenommen und an konkreten Beispielen behandelt. 3.6 Universität Dortmund, Deutschland Die   Universität   Dortmund   hat   mit   dem   ‚Hochschuldidaktischen   Zentrum   (HDZ)’,   dem Medienzentrum, dem Universitätsrechenzentrum und einer Weiterbildungseinrichtung gleich mehrere   Stellen,   die   sich   der   Qualifizierung   der   Hochschullehrenden   annehmen.   Das Hochschuldidaktische   Zentrum,   das   selbst   hochschuldidaktische   Workshops   anbietet, erreichte im Bereich der Qualifizierung zum Einsatz neuer Medien in der Lehre bisher jedoch eher den Mittelbau und Studierende als die Hochschullehrenden selbst. Erwähnenswert ist eine   Veranstaltung   zu   eModeration,   die   Online-Phasen   und   Präsenzveranstaltungen kombinierte, so dass das Erlernen des Umgangs mit der Technik entlang der Nutzung der Medien möglich war. Das Medienzentrum erreicht einige Hochschullehrende, die sich für die technischen   Aspekte   des   Multimedia   Einsatzes   in   der   Lehre   interessieren.   In   einer wöchentlich  stattfindenden  ‚Offenen  Multimedia  Werkstatt’  können  Hochschullehrende  und andere  Universitätsangestellte  Fragen  einbringen  und  mit  anderen  erörtern.  Dabei  stehen weniger    didaktische    Fragen    als    vielmehr    der    technische    Erfahrungsaustausch    im Vordergrund. Daneben existieren Workshops,  die  eine  technische  Qualifizierung vorsehen: ‚Nutzung    moderner    Präsentationstechniken’,    ‚Einsatz    von    Videokonferenzen’    und ‚Verwendung netzbasierter Arbeits- und Projektumgebungen’. Auf einer zentral verfügbaren Lernplattform   können   Hochschullehrende   ihre   eigenen   Kurse   mit   Unterstützung   des Medienzentrums   implementieren.   Das   Zentrum   für   Weiterbildung   bietet   grundlegende Software-  und  Internetschulungen  an  und  das  Hochschulrechenzentrum  stellt  in  Kursen seine eigenen infrastrukturellen Angebote vor und bietet in Absprache mit Interessenten ab 5 Teilnehmende  Kurse  in  Java,  Unix,  MacOS  X  an.  Leider  besteht  bei  den  Angeboten  der Universität  Dortmund  nur  wenig  Abstimmung  zwischen  den  verschiedenen  Einrichtungen und die didaktische Qualifizierung für den Einsatzes neuer Medien in die Lehre ist nicht in das Angebot der anderen Einrichtungen integriert. 3.7 Fachhochschule Köln, Deutschland Die  ‚Zentrale  Arbeitsstelle  Multimedia’  an  der  Fachhochschule  Köln  verfolgte  einen  Ansatz der  die  Schulung  und  Vernetzung  von  Multiplikatoren  zum  Ziel  hatte.  Alle  Fachbereiche konnten sogenannte Multiplikatoren benennen, die an Workshops zum Einsatz neuer Medien in der Lehre teilnahmen, und die anschließend in den Fachbereichen Pilotprojekte umsetzen,
  
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