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Qualifizierung zum eProf?

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2 (integratives    Konzept)    oder    substituierend    zu    Präsenzveranstaltungen    als    virtuelle Veranstaltungen (Virtualisierungskonzept) eingesetzt werden. Hochschullehrende benötigen Kenntnisse  über  die  Besonderheiten  netzbasierten  Lehrens  und  Lernens,  Wissen  über didaktische   Methoden,   deren   Unterstützung   durch   multimediale   Anwendungen,   deren Umsetzung   in   netzbasierten   Lernumgebungen   sowie   Kenntnisse   über   Ansätze   zur Modularisierung   von   Lerneinheiten.   Aufgrund   eines   didaktischen   Konzepts   muss   eine geeignete Medienauswahl getroffen werden. Dazu brauchen die Lehrenden einen Überblick über  die  zur  Verfügung  stehenden  Medien  und  deren  Eigenschaften  sowie  entsprechende Beratung (Bates, 1995). Da auch netzbasierte Kommunikation, Kooperation und Betreuung geplant  und  dazu  die  entsprechenden  Tools  eingesetzt  werden  müssen,  umfassen  auch diese   Komponenten   die   Planung   der   Veranstaltung   und   sind   Teil   des   didaktischen Konzeptes.    Vorteilhaft    ist,    wenn    die    entscheidenden    Personen    diese    Medien    in Kommunikationsprozessen selbst erlebt haben und so deren Einsatz einschätzen können. Technische Kompetenzen oder: Make or Buy? Ob  Hochschullehrende  selbst  multimediale  Elemente  für  ihre  Veranstaltungen  entwickeln, hängt letztendlich davon ab, inwieweit sie Zeit, Bereitschaft, Fähigkeit, Motivation und Inter- esse  haben,  dies  zu  tun  und  welche  unterstützenden  Ressourcen  zur  Verfügung  stehen (Kraemer,  Milius  &  Scheer,  1997;  Brake,  2000).  Hier  stellt  sich  die  Frage,  ob  Hochschul- lehrende  auf  lehrstuhl-  oder  fachbereichsinterne,  projektgebundene  oder  hochschulweite Ressourcen zurückgreifen können und nach welchen Kriterien diese Ressourcen für einzel- ne Hochschullehrende und Projekte bereitstehen (Inglis, Ling & Joosten, 1999; Bates, 2000).   Welche Kompetenzen benötigen Hochschullehrende? Dies kann zum einen die Auswahl und Nutzung  vorhandener  Ressourcen  umfassen  und  zum  anderen  die  Erstellung  eigener Materialien.  Die  Nutzung  vorhandener  Ressourcen  bedingt  Kompetenzen,  wie  sie  vielfach auch  in  der  Beschreibung  von  Medienkompetenz  vorkommen:  die  Recherche,  Bewertung und    Auswahl    von    Ressourcen    aus    dem    Internet    sowie    Kenntnisse    über    deren Entstehungsprozess  und  Qualität.  Neben  der  rein  inhaltlichen  und  fachlichen  Bewertung muss   hier   aber   auch   eine   didaktische   Bewertung   hinzu   kommen:   eignen   sich   die Lehrmaterialien für das eigene didaktische Konzept? Wie können sie eingesetzt werden? Für welchen   didaktischen   Kontext   sind   sie   geeignet?   Neben   dem   Zugriff   auf   komplette Lernprogramme wie sie von Verlagen und anderen Institutionen angeboten werden (Inglis, Ling  &  Joosten,  1999),  können  auch  einzelne  multimediale  Komponenten  wie  z.B.  eine einzelne  Animation  eingesetzt  werden.  Hochschullehrende  sollten  dabei  in  der  Lage  sein, diese Angebote hinsichtlich der Passung mit ihrer eigenen didaktischen Vorgehensweise zu bewerten. Zudem muss beurteilt werden, ob die Umsetzung der technischen Anforderungen von  der  eigenen  Institution  übernommen  werden  kann.  In  Zukunft  könnten  Portale,  die multimediale    Lernobjekte    verwalten    und    Angaben    zur    Wiederverwendbarkeit    und Auffindbarkeit  der  Objekte  sowie  zu  deren  didaktischer  Eignung,  Herkunft,  Medienformate usw.   enthalten,   die   Recherche   und   Beurteilung   der   dort   verfügbaren   Lehrmaterialien vereinfachen.   Erste   Ansätze   sind   in   Projekten   wie   Physik   Multimedial   (www.physik- multimedial.de),  IWF  Contentport  (www.iwf.de/contentport.html)  und  dem  Projekt  Universal an der Universität Wien (Simon, 2001) in Anwendung. Ein Aspekt der Medienkompetenz von Hochschullehrenden   könnte   sein,   Portale   zu   nutzen,   um   Ressourcen   für   die   eigene Lehrveranstaltung zu suchen. Dabei sehen sich Hochschullehrende zudem vor Rechtsfragen bei der Verwendung multimedialer Produkte gestellt, die in Zukunft gesetzlich transparenter geregelt sein werden als bisher. Didaktik versus Technik oder: was Hochschullehrende noch können müssen... Eine australische Studie ergab bei der Untersuchung von über 100 Projekten zum Einsatz neuer Medien in der Lehre, dass deren Erfolg vorrangig von den didaktischen Fähigkeiten der  Lehrenden  abhing:  gute  Qualität  der  Lehre  mit  neuen  Medien  basierte  auf  denselben Erfolgkriterien  wie  in  traditionellen  Lehrformen,  bspw.  Enthusiasmus  und  Begeisterung  der Lehrenden   für   das   Fach,   aktive  Beteiligung   der   Studierenden   usw.   (Ramsden,   1995; Alexander  &  McKenzie,  1998).  Alexander  und  McKenzie  (1998)  empfahlen  daraufhin,  ver-
  
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